Archiv der Kategorie: News

Hier findest du die aktuellen News der HELP-Bern.

Schock – was ist das?

Ein Schock ist ein Kreislaufversagen, welches sehr plötzlich auftritt und lebensgefährlich ist. Mit einem stummen Gespräch, bei welchem man nur per Papier kommunizieren darf, und kleinen Theatern erarbeiteten wir die Thematik. Wir schauten gemeinsam an, was man bei einem grossen Blutverlust und bei einer allergischen Reaktion konkret machen kann. Am Schluss wendeten unsere Jüngsten ihr Wissen bestens in zwei Fallbeispielen an.

Eine Wandergruppe auf Abwegen

Anfangs September fand in Spiez unser traditionelles Ausbildungsweekend statt. Dieses Jahr konnten wir nur einen BLS-AED-Kurs anbieten, welcher aber wirklich super war, da wir auf das Fachwissen von Rettungssanitätern zählen konnten! Wir hatten sehr viel praktisches Training, in dem wir verschieden Fallbeispiele lösen mussten. An den Händen einzelner Teilnehmenden sind Blasen vom Reanmieren eine Erinnerung daran. Auch der Umgang mit SpineBoard, Schaufelbahre und anderen Hilfmitteln wurde geübt. Das Highlight war wie immer die Nachtübung; dieses Jahr ging es darum, dass sich eine Wandergruppe verlaufen hatte, welche wohl aufgrund des rutschigen und unebenen Waldbodens verletzt war. So war unser Auftrag, die Vermissten zu finden, zu bergen und fachgerecht zu versorgen. Ein super Trainig!

Natürlich kam der Plausch auch nicht zu kurz, so verbrachten wir Zeit im Schwimmbad oder bei abendlichen Spielrunden. Beim Essen wurden wir richtig kulinarisch verwöhnt! Herzlichen Dank euch beiden fürs Kochen:-)

Eine erfolgreiche Schnupperübung

Nun ist es schon mehr als zwei Wochen her, dass unsere Schnupperübung zum Thema „Warm und Kalt“ mit etwa 15 Schnupperlis stattgefunden hat. Mit einem Lückentext zu Verbrennungen und einem gezeichneten MindMap zum Thema Erfrierungen lernten wir viel. Anschliessend wurde das Gelernte noch in einem Fallbeispiel praktisch geübt. Das Szenario war eine Verbrühung beim Kochen. Alle Neulinge konnten die Erste Hilfe Versorung schnell und fachgerecht vornehmen. Bravo!

Falls auch du einmal schnuppern kommen möchtest, kannst du jederzeit mal vorbeikommen. Wir freuen uns auf dich! Melde dich doch einfach noch kurz bei anne@help-bern.ch

Schnupperübung am Mittwoch, 29. August

Im kommenden Monat führen wir eine Schnupperübung durch. Wir bereiten euch ein spannendes Thema vor. Ganz nach dem Motto: Helfen – Erleben – Lernen – Plausch wird es für alle von 9 – 20 Jahren etwas dabei haben. Geplant sind Fallbeispiele, Spiele, Anwendung von samaritertechnischen Geräten, Moulagen und was sonst noch alles dazu gehöht.  Bei Fragen, melde dich ungeniert unter anne@help-bern.ch
Wann:  Mittwoch, 29. August 19.00 bis ca. 20.30 Uhr
Wo: Treffpunkt vor der Markuskirche im Breitenrain in Bern (Tellstrasse 35, 3014 Bern)
Wer: Alle Interessierten von 9 bis 20 Jahren; auch Eltern sind herzlich willkommen!
Bring doch gerade deine Freundin oder deinen Bruder mit, damit du nicht alleine kommen musst:-)
Wir freuen uns auf viele neue Gesichter!

Pfila 2018 in Gluringen (VS)

Pfila hier, Pfila da, alle machen sie ihr Pfila. Die Help Bern hat auch dieses Jahr wieder mit den Verkehrskadetten Bern und der SLRG Büren zusammengespannt und den unterschiedlichen Mitgliedern allen ein tolles Programm geboten.

Von Gelände- bis Brettspielen, von Schön- bis Schlechtwetter, von Morgen- bis Abendprogramm — Für alle war etwas dabei – hier ein paar Eindrücke.

abcDE

Bei der zweiten Übung zum ABCDE-Schema legten wir die Schwerpunkte auf die Buchstaben D und E. Nachdem wir genauer klärten, was man als Laienhelfer alles bei D und E feststellen und entsprechend den Patienten helfen kann, schauten wir das gesamte Schema nochmals komplett an. Wie war das nochmals mit dem Halsschienengriff und was gehört schon wieder alles ins C wie Cirulation? Als alle Fragen geklärt waren, wendeten wir unser repetiertes und neues Wissen in einem Fallbeispiel an. Eine definitiv gelungene Übung!

ABCde

Beim ersten Teil zum ABCDE-Schema schauten wir das A, das B und das C genauer an. Wie ist genau der Ablauf und für was stehen die Buchstaben überhaupt? Was für Hilfsmittel gibt es und wie wendet man diese an? Welche Möglichkeiten gibt es Sauerstoff zu verabreichen? Diese und viele weitere Fragen haben wir im Lauf des Abends beantworten können. Es waren viele Infos, aber so konnte jeder davon profitieren und etwas dazulernen.

Somit wünschen wir allen eine gute Zeit bis zum zweiten Teil des ABCDE-Schema am 17.Mai! Wir sind am 5.5 an der BEA am SRK-Stand, kommt uns doch besuchen :-)

Leiterlispiel mal etwas anders

Beim letzten Plauschanlass spielten wir ein Leiterlispiel. Doch nicht etwa das klassische, sondern eine andere Variante, mit der man mit der gewürfelte Zahl auch selbst rückwärts oder mit der gegnerischen Spielfigur laufen konnte. Zusätzlich gab es nach jedem Spielzug eine Auftragskarte, worauf z. B. Scherzfragen oder Fragen zum PECH-Schema waren. War die Antwort korrekt, so bekam man zusätzliche Spielzugschritte, welche man dann gezielt einsetzten konnte. So war etwas Strategie gefragt und der Spassfaktor sehr hoch.

Praktische Anatomie

Bei der letzten Übung ging es um Anatomie. Diesmal ganz praktisch – mit einem live Beispiel.

Unter professioneller Anleitung sezierten wir Schweineherzen. Zuerst am Schema alles repetiert, dann am Herzen gesucht. Welches sind nun Arterien, welches Venen? Wo ist rechts und wo links? Das alles sieht am fleischigen Beispiel etwas anders aus als auf dem Bild aus dem Atlas. Alle Teilnehmenden waren begeistert. „Ob wir nächste Jahr eine Lunge sezieren können?“, wurde gefragt. Werden wir sicher als Idee in Betracht ziehen, muss dann aber zum Thema passen. Wir möchten ja niemanden wegen des Anblicks einer Schweinelunge vor den Kopf stossen. :-)

Haushaltsunfälle

Wir begannen das Jahr mit einer samaritertechnischen Übung zum Thema Haushaltsunfälle.
In einem stummen Gespräch tauschten wir uns über mögliche Unfälle, deren Wahrscheinlichkeit, Hilfeleistung und Prävention aus. Ganz ohne Worte ging das nicht, weshalb wir anschliessend doch noch die lustigen Zeichnungen und Kritzelein besprachen.
Nach einer kurzen Pause ging es mit Fallbeispielen und blutigen Moulagen in den praktischen Teil, bei welchem der Rest der Übung wie im Flug vorbei ging.